Verein

Traum(a)Geburt e.V.

Geburtsverfügung/ Patientenverfügung für die Geburt/Geburtsplan

Ist eine schriftliche Geburtsverfügung oder, in etwas unverbindlicherer Version, ein Geburtsplan wirklich notwendig?

 Unsere Antwort hierzu lautet: Ja. 

 

Gerade bei den aktuellen Versorgungsmängeln in der Geburtshilfe ist es sehr wichtig, dass Geburtshelfer schnell und einfach sehen können, welche Entscheidungen Ihr bereits getroffen habt, was Euch wichtig ist und was Eure Wünsche und Vorstellungen sind. Gut und übersichtlich ausgearbeitet sind sowohl Geburtsverfügung als auch Geburtsplan eine gute Vorsorge.

 

Es geht hierbei, wie gerne angenommen wird, ausdrücklich nicht um die Festlegung eines Ablaufes der Geburt - den kann niemand vorhersagen. 

Der Geburtsplan sowie die Geburtsverfügung sind ein gutes Instrument, seine Rechte und Wünsche zu Interventionen, Medikamentengaben oder ähnlichem festzuhalten. 

Eine Auswahl an Vorlagen zu Geburtsplänen werden wir hier demnächst hinterlegen.

Wir empfehlen sehr eine Patientenverfügung für die Geburt zu erstellen. Hier wird festgelegt, genau wie bei der " normalen" Patientenverfügung, was gemacht werden darf und was nicht. Es hat einen anderen Wert und Rechtswert als ein Geburtplan. Hier geht es mehr um medizinische Interventionen und Abläufe und weniger ob z.B. das Handtuch rot ist.

Die Verfügung ist im Mutterpass und bei den behandelnden Ärzten, bzw. betreuenden Hebammen zu hinterlegen. Partner*innen sollten diesen auch zur Hand bekommen.

Die "Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht für eine Geburt ohne Gewalt" wurde von der Bindungsanalytikerin und Pränataltherapeutin Doris Lenhard ("Geburt ohne Gewalt"), entwickelt und wird Euch kostenfrei zur Verfügung gestellt. Die Verfügung und alle weiteren Informationen darüber findet Ihr hier auf ihrer Webseite.

 
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